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Astro vs Framer/Webflow für MVP-Validierungs-Landingpages
Astro vs Framer/Webflow für MVP-Validierungs-Landingpages
Wenn du eine Startup-Validierungs-Landingpage baust, entscheidet das Tool über Tempo, SEO-Kontrolle und Iterationsgeschwindigkeit. In der Praxis landen viele Teams bei drei Optionen: Astro als code-first Static Site, Framer für schnelle Design-Experimente und Webflow als visueller Builder mit Hosting.
Dieser Vergleich ist bewusst pragmatisch. Er soll dir helfen, das Tool an deinen Validierungs-Workflow anzupassen.
Der Kernkonflikt: Kontrolle vs schnelle Iteration
Validierung braucht beides: schnelle Anpassungen und eine glaubwürdige Oberfläche. Framer und Webflow sind stark im visuellen Tempo. Astro ist stark in Performance, Wiederverwendbarkeit und sauberem HTML.
Wenn du mehrere Tests planst, zählen die Details: SEO-Defaults, Deploy-Zeit und die Fähigkeit, eine Seite ohne Ballast zu klonen.
Astro: ideal für wiederholbare, SEO-saubere Templates
Astro liefert statisches HTML und damit stabile Performance. Du kontrollierst Struktur, Metadaten und Build-Prozess. Das ist wichtig, wenn deine MVP-Landingpage-Templates konsistent bleiben sollen.
Eine minimalistische Layout-Basis kann so aussehen:
---
const { title, description } = Astro.props;
---
<html lang="de">
<head>
<title>{title}</title>
<meta name="description" content={description} />
</head>
<body>
<slot />
</body>
</html>
Damit hast du eine klare Grundlage und kannst Inhalte flexibel testen.
Framer: schnellste Option für visuelle Tests
Framer punktet, wenn das Design selbst die Hypothese ist. Du kannst Layouts extrem schnell anpassen und veröffentlichen. Für kurzfristige Experimente ist das ideal.
Der Nachteil: weniger Kontrolle über das HTML und eine Plattformbindung, die bei wiederholten Tests einschränken kann.
Webflow: starkes Design, aber schwerer Output
Webflow bietet viel Design-Kontrolle und ein mächtiges CMS. Für Kampagnen mit vielen Inhalten ist das attraktiv.
Für Validierung kann Webflow jedoch schwer wirken: mehr Assets, längere Ladezeiten, mehr Komplexität im Setup. Das ist nicht automatisch falsch, aber es kostet Zeit.
SEO: wer liefert die beste Basis?
- Astro: volle Kontrolle über Metadaten, Struktur und Bildoptimierung.
- Webflow: gute SEO-Felder, aber oft schwererer Output.
- Framer: solide Basics, weniger granular.
Für MVP-Validierung willst du eine saubere Basis ohne Ballast. Hier ist Astro oft im Vorteil.
Kosten und Ownership
- Astro: niedrige Hosting-Kosten, voller Code-Besitz.
- Webflow: Abo-Kosten, gute CMS-Funktion.
- Framer: Abo-Kosten, sehr schneller Publish.
Wenn du viele Seiten planst, macht sich Astro durch geringe Fixkosten und Wiederverwendung bezahlt.
Wann welches Tool passt
Astro ist richtig, wenn:
- du viele Tests planst und wiederholen willst.
- SEO-Qualität und Performance wichtig sind.
- du eine klare, technische Grundlage bevorzugst.
Framer ist richtig, wenn:
- du visuelle Hypothesen testest.
- dein Team designlastig ist.
- der Fokus auf Geschwindigkeit liegt, nicht auf Wiederverwendung.
Webflow ist richtig, wenn:
- du ein CMS brauchst.
- du visuelle Kontrolle ohne Code willst.
- du höhere Komplexität akzeptierst.
Zusammenarbeit und Go-Live-Geschwindigkeit
Für Validierung zählt, wie schnell du live bist und wie leicht mehrere Personen am Inhalt arbeiten können. Framer ist hier schnell, weil Design und Veröffentlichung eng verzahnt sind. Webflow ist stark, wenn ein Team aus Marketing und Design gemeinsam am Layout arbeitet. Astro ist klar strukturiert, aber setzt etwas mehr technischen Kontext voraus.
Der Trick ist, den Workflow ehrlich zu bewerten: Wenn jede Änderung über eine Person laufen muss, sinkt die Iterationsgeschwindigkeit. Wenn du ein kleines Team hast, ist eine klare Astro-Struktur oft schneller als du denkst.
Technische Kontrolle und Portabilität
Astro gibt dir den gesamten Code und eine klar strukturierte Ordnerlogik. Das ist wichtig, wenn du später eine Validierungsseite in ein echtes Produkt-Setup überführen willst. Framer und Webflow sind stärker an die Plattform gebunden. Export ist möglich, aber meist weniger sauber und schwerer zu warten. Für einmalige Kampagnen ist das okay. Für wiederholte Tests kann es ein Nachteil sein.
Ein weiterer Punkt ist das Hosting: Mit Astro kannst du preiswerte Static-Hosts nutzen und hast mehr Flexibilität bei Domains und Umgebungen. Plattformen bringen Komfort, aber auch wiederkehrende Kosten, die sich bei vielen Tests bemerkbar machen. Gerade in frühen Phasen zählt jeder Euro.
Wie Landing OS hier einordnet
Landing OS basiert auf Astro und ist für Validierung gebaut. Struktur bleibt stabil, Content wechselt schnell. Das reduziert Aufwand und sorgt für konsistente SEO-Qualität.
Der Anspruch ist nicht, visuelle Tools zu ersetzen, sondern Validierung wiederholbar zu machen.
Entscheidung in einem Satz
Ist Design dein Engpass, wähle Framer oder Webflow. Ist Wiederverwendbarkeit dein Engpass, wähle Astro. Im Zweifel starte mit Astro, um eine saubere Basis zu haben, und ergänze Design-Tools später.
Interesse? Schreib mir. /#kontakt